Schüchternheit, soziale Ängste, soziale Phobie - Selbsthilfegruppe in Kassel

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2010-07-05
Informationen für Interessenten
Neugierige sind jeden ersten Mittwoch des Monats eingeladen, sich unsere Gruppe anzuschauen.

Wir bitten darum, dass ihr euch mit einer Email bei Ludger oder Petra anmeldet
(L.H.)

2009-08-20
Gruppe am 19.08.09
Ein erstes kleines Thema war, dass ein Gruppenmitglied nicht mehr kommen möchte. Er ging dann auch vorzeitig.

Ein zweites kleines Thema war die weitergabe des Schlüssels für den Gruppenraum.
Er wird jetzt immer rundgegeben, damit ihn jeder mal hat.

Ein weiteres Thema war in die Tiefe gehen.
Ausgehend von der Frage, was man unterbewusst ausstrahlt, ging es darum, wie man Veränderungen bewirken kann und ob Veränderungen überhaupt möglich sind. z.B. vom sozial Ängstlichen zum Partylöwen werden.
Es wurde auch darüber gesprochen, dass man sich Ziele setzen muss um wenigstens Teilziele zu erreichen.
Wie ist es möglich Menschen kennen zu lernen und Kontakte auch zu halten.

Es waren 6 Gruppenmitglieder anwesend
(L.T.)

2009-08-08
Gruppe am 05. August 2009
Heute waren zwei neue von drei Interessierten da.
Wir haben uns einander vorgestellt und unsere jeweiligen Probleme besprochen.

1. kleines Thema
Am Grillen mit der Angstselbsthilfegruppe bestand wenig Interesse, weil der Termin für die meisten ungünstig war.

2. Thema (Meinungen sagen Fortsetzung)

Zuerst wurde festgestellt, dass es leichter ist positive meinungen zu sagen oder auch die eigene Meinung zu einem Thema.
Allerdings ist es schwieriger auch Kritik zu äußern oder eine negative Meinung zu sagen.
Ferner ist es auch schwierig eine klare Meinung zu einer eher vagen Stimmung zu haben, z.B. wenn man vermutet, dass hinter dem Rücken über einen gesprochen wird.
Das wurde aber von einigen als Normal empfunden.
Ein andererTeil widersprach dem aber und legte Wert darauf auch hier sich nicht alles bieten zu lassen.
Man würde sich selber verleugnen, wenn man das einfach immer nur herunterschlucken würde.

Es tauchte auch dann die Frage auf, wie, wo, wann und bei welcher Gelegenheit kann ich meine Meinung äußern.
Manche äußerten den Wunsch ihre Meinung auch gleich sagen zu können, wenn es gegeben ist und beneideten die Leute die ihre Meinung gleich sagen und deshalb entspannter Kritik äußern könnten und es nicht so lange mit sich herum tragen, dass man nicht entspannt sein kann.
Allerdings ist es manchmal auch gut sich die Worte vorher zurecht zu legen und seine Kritik sachlich zu äußern, was dann auch Zeit brauchen kann.

Manchmal kommt Kritik ohne emotionalen Anteil aber auch nicht an bzw. wird nicht ernst genommen. Da ist es besser seine Kritik spontan zu äußern oder auch seine Gefühle zu benennen.

Man kann auch lernen bestimmter aufzutreten. Als Beispiel wurden Übungen im Kampfsport genannt, wo bestimmtes Auftreten zum Trainingsprogramm gehört.

Die Frage ist hierbei, ob dieses antrainierte Verhalten nicht auch als unauthentisch wahrgenommen werden könnte, wenn es mit der Person nicht übereinstimmt.


Am Ende kristalisierte sich wieder ein Thema heraus, was wir wieder angehen wollen. [u][b]Selbstwertgefühl und innerer Kritiker[/b][/u]

Es waren insgesamt 10 Teilnehmer incl. der beiden Neuen da.
(L.T.)

2009-08-03
Gruppe am 29. Juli 2009
Erstes kleines Thema:

Ein Teilnehmer sprach seine Verwunderung darüber aus, dass auch Mensche, die in größeren Familien aufwuchsen, Soziale Ängste entwickeln können und gab den Anstoß zu evtl. einem weiteren Thema – Der Einfluss der Familie auf die eigene Schüchternheit.

Zweites kleines Thema:

Die Schwierigkeit, Mod zu sein. Macht auszuüben, sich beobachtet zu fühlen, sich hinterher zu erinnern, was man alles anders hätte machen sollen…
Daraus resultierend:
Die Schwierigkeit, einen Mod zu finden.
Moderatoren besser bereits eine Woche vorher festsetzen? (Grundton eher nein)
Ist es einfacher, wenn man zu zweit Mod ist? (blieb offen)
Ist ein Mod überhaupt nötig? (ja, als Übungsfeld sowie für manche als Strukturgeber/ Sicherheit)
Soll der Mod hinterher ein feedback bekommen? (Ist evtl. zu viel, aber auf direkte Nachfrage seitens des Mod hin ja.)


Hauptthema: Die eigene Meinung sagen bzw. nicht sagen.

„Die eigene Meinung sagen“ ist nicht nur „Kritik anbringen oder eine konträre Meinung vertreten“ sondern auch, sich generell zu äußern, überhaupt mit seinen Ansichten präsent zu sein.

Was bringt uns dazu, die eigene Meinung nicht mitzuteilen?

- Unsicherheit, wenn die Meinung des Gegenübers gar nicht bekannt ist
- Angst davor, das Gegenüber zu brüskieren
- Angst davor, durch die eigene Ansicht aufzufallen
- Angst davor aufzufallen, indem man überhaupt irgendetwas ausspricht
- Angst davor, als unhöflich oder unverschämt wahrgenommen zu werden
- Angst davor, eine Grenze überschritten zu haben
- Angst davor, falsch verstanden zu werden
- Angst vor einem daraus resultierenden Konflikt
- Angst vor Sympathieverlust nach Mitteilen des eigenen Standpunktes
- Angst vor einer Nullreaktion – „das Gesagte verhallt quasi im Nichts“
- Sich einer Gruppe zugehörig fühlen wollen/ nicht außen stehen wollen und deswegen keine konträren Meinungen zu äußern

Einige Teilnehmer äußerten eigene Erfahrungen:

- Es kann einfacher sein, in größeren, wichtigeren Themen seine Meinung zu vertreten als in banalen Dingen und/ oder im Smalltalkbereich
- Als Außenseiter kann man evtl. auch eher die eigene Meinung sagen, weil man sich keinem Gruppendruck beugen muss
- Trotz positiven Feedbacks von anderen Leuten, nachdem man offen seine Meinung – auch im Alleingang vor einer Gruppe – gesagt hat, ist es beim nächsten Mal wieder genauso schwer, sich zu äußern
- Es wirkt sympathisch, wenn jemand seine Meinung sagt und dadurch Konturen bekommt; derjenige kann etwas eingeschätzt werden, man kennt ihn besser – und trotzdem tut mal selbst es nicht
- Man sagt selbst Menschen, die man ohnehin nicht ausstehen kann und deren „Bewertung“ einem eigentlich gleichgültig ist, die eigene Ansicht lieber nicht
- Wenn sich größere oder auch kleinere Probleme oder Konflikte daraus, dass man seine Position klar gezeigt hat, entwickeln, kommt die Frage auf: War es das wert?
- Man selbst braucht Wochen dafür um abzuwägen, ob und wie man jemand anderem etwas mitteilt (zB Kritik an einem Kollegen)
- Andere Personen sprechen kritische Punkte direkt, spontan und locker an – ihr Verhalten kann als Orientierung dienen
- „Wie kann man jemandem am besten sagen, was einen stört?“
- Auch bei größeren Konsequenzen, die dann zu ertragen wären, äußert man seine Meinung lieber nicht


Im Abschlussblitzlicht gab es einige Teilnehmer, die das Thema gern noch fortführen und vertiefen möchten. Es waren 7 TN da.
(melle)

2009-07-26
Gruppe am 22.07.2009
Die Gruppe hat am Mittwoch beschlossen, dass neue Mitglieder nach Absprache zu Beginn des Monats zu einem esrten Kontakt aufgenommen werden.
Dadurch erhoffen wir uns mehr inhaltlich arbeiten zu können und auch, dass sich Neue dann auch erwartet fühlen.

Es waren 8 Mitglieder anwesend
(L.T.)

2008-06-18
Vereinigung Gruppe I und II
Gruppentreffen am 11. Juni 2008

Am Mittwoch 11. Juni haben sich Gruppe I und Gruppe II getroffen und darüber gesprochen, dass beide Gruppen nun zusammengehen.

Es waren 12 Gruppenmitglieder anwesend.
(LT)

2008-05-02
Gruppe am 30.04.08
In der Gruppe I haben wir uns entschlossen am Selbsthilfetag am 30.08.08 teilzunehmen.
Ferner wollen wir auch die Gruppe für zunächst vier neue Mitglieder öffnen.

Es waren acht Gruppenmitglieder da.
(LT)

2008-03-27
Soviel kaputt aber soviel auch nicht
Eine kleine Anregung auf unserem Weg: Kaputt
Weil so viel Hoffnung darin! Und der Text dazu
(sl)

2008-03-11
Sorge Dich um Deinen Introvertierten
Ein rührender Text über Introvertiertheit:
Sorge Dich um Deinen Introvertierten

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2008-02-16
Artikel über soziale Phobie im Brigitte-Magazin
Jetzt in Brigitte:
Die Angst vor anderen

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